Gedanken tanken
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Heute vor drei Jahren war der Bub genau eine Woche alt. Sein errechneter Termin wäre der 17. November gewesen. Für eine Anthologie über das Jahr 2014 habe ich damals über diesen Tag geschrieben, der mich neun Monate lang begleitet hat. Heute ist dieser Text eine ganz wunderbare Erinnerung an meine Zeit im Wochenbett. Eine Zeit voller Magie und besonderer Momente. Die wir doch nie festhalten können, außer in unseren Herzen und vielleicht auch mit Worten. Und genau deswegen möchte ich sie hier noch einmal teilen …
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Es gibt Themen, die wabern konstant durchs Eltern-Universum und immer wieder mal werden sie an die Oberfläche gespült. Das Thema der „alten Mütter“ ist so eins. Beziehungsweise die Frage: „Wann ist das beste Alter für eine Schwangerschaft und ein Kind?“ In letzter Zeit gab es gleich mehrere Texte zu dem Thema, über die ich gestolpert bin und die teilweise in meinen Augen etwas undifferenziert waren. Und nachdem mir das jetzt eben seit Tagen im Kopf herumgeht, will ich dazu mal was schreiben.
Warum es – für mich! – gut ist, so wie es ist und ein paar Schwänke aus meinem Leben: Erzähle ich euch jetzt auf dem Blog.
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Das Ersttrimester-Screening gehört für viele Schwangere zur Vorsorgeroutine dazu. Beim dritten Kind habe ich auch tatsächlich zum ersten Mal eines durchführen lassen. Das Ergebnis war nur leider nicht so, wie ich das erwartet hatte und aus der Routine wurde plötzlich eine emotionale Ausnahmesituation. Wie ich diese Tage zwischen Unsicherheit, Angst, Tränen und Hoffnung erlebt habe – und was ich allen raten würde, die in einer ähnlichen Lage sind: Könnt ihr jetzt auf dem Blog nachlesen.
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Am Wochenende war ich bei einem Klassentreffen – ja, echt wahr, vor 20 (!!) Jahren hab ich Abi gemacht. Wie das war, alle mal wiederzusehen (und ob ich mich jetzt steinalt fühle), davon erzähle ich euch heute.
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Manchmal sind meine Kinder wild. Sie toben. Sie rennen. Sie sind laut. Manchmal alles auf einmal. Das kann ganz schön anstrengend sein. Ich habe auf dem Blog einmal drüber nachgedacht, wie ich dann reagiere. Und warum ich mir manchmal ein Kind wünsche, das einfach auch mal brav am Tisch sitzt. Um dann festzustellen: Eigentlich ist alles doch ganz gut so, wie es ist.
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Die Sommerpause ist vorbei – weiter geht es mit neuen „Geschichten aus dem Leben“! Immer montags auf dem Blog – meine Gedanken und Lesestücke zum Start in die neue Woche. Die heutige Geschichte ist wirklich sehr persönlich – und sie betrifft nicht nur mich, sondern eine meiner besten Freundinnen. Vor einiger Zeit hat sie mich gefragt, ob ich nicht einen Text über unsere Freundschaft und ihre Krankheit schreiben möchte. Denn sie hat Mukoviszidose, eine unheilbare Erbkrankheit, bei der die Stoffwechsel-Prozesse im Körper gestört sind. Die Lebenserwartung ist, je nach Schwere der Krankheit, um einiges geringer als bei „gesunden“ Menschen. Was diese Krankheit mit unserer Freundschaft macht, davon möchte ich euch heute erzählen.
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„Mei, wie liab!“, ruft die Frau an der Bushaltestelle und schaut auf meine beiden Kinder. „Ein Bub und ein Mädel, da haben Sie es aber gut getroffen. So wie man es sich immer wünscht.“ „Ja“, sage ich, „da haben wir es wirklich getroffen.“ Und dann steigen wir gemeinsam in den Bus, ich und meine Kinder, an jeder Hand eins. Wie praktisch. Zwei Hände. Zwei Kinder.
Will man etwas ändern, wenn es gerade so perfekt läuft? Was soll dieser irrsinnige Wunsch nach einem dritten Kind? All das habe ich mal aufgeschrieben. Und ich verrate euch, wie es hier weitergeht mit Nummer 3.
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Heute geht es nicht um mich. Sondern um eine Frau, eine Leserin, die dieses Thema an mich herangetragen hat. Ich habe diesen Text schon vor einiger Zeit geschrieben, weil es mich so beschäftigte, was sie mir damals sagte. Ich war unsicher, ob er für den Blog gemacht ist, weil es eine sehr persönliche Nachricht war. Gestern hat sie sich wieder bei mir gemeldet und mir erzählt, dass sie sich gegen die Beziehung entschieden hat. Und damit für sich. Und auch für ihre Kinder, auch wenn das mancher vielleicht im ersten Moment anzweifeln mag. Deswegen ist das hier nun auch die heutige „Geschichte aus dem Leben“ für meine neue Montagsrubrik.
Ja, er ist für dich geschrieben, liebe Leserin, du wirst es wissen, wenn du dies liest (ich hoffe es zumindest). Und für all die anderen starken Frauen und Männer da draußen, die sich zerreissen zwischen dem eigenen Selbst und ihrer Rolle als Mutter, als Vater, als Partnerin, als Partner. Als Liebende und vielleicht nicht mehr Liebende. Weil die Entscheidungen im Leben, die auch unsere Kinder betreffen, immer die schwersten sind.
Für all die Schmetterlinge. Die wir waren. Die wird sind. Und immer sein werden.
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Vergangene Woche bin ich 39 geworden. Und wenn ich mir die Zahl so anschaue, dann sieht sie irgendwie ganz schön alt aus. Dabei fühle ich mich noch gar nicht so. Aber es stimmt: Im Herbst werden wir uns an meinem Heimatort treffen, um 20 Jahre Abi zu feiern. Verdammt nochmal – 20 Jahre??? Dein Ernst? Ich bin doch gerade erst aus diesem Schultor rausspaziert, hab mich in meinen weißen Ford Fiesta geschwungen und bin dem Leben entgegengedüst. Abi, Studium, Auslandsmonate, Rumreisen, erster Job, kleine Affären, große Lieben, der Mann fürs Leben, Hochzeit, Kinder – all das sind jetzt 20 verfluchte Jahre?