Geschichten aus dem Leben
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Die Sommerpause ist vorbei – weiter geht es mit neuen „Geschichten aus dem Leben“! Immer montags auf dem Blog – meine Gedanken und Lesestücke zum Start in die neue Woche. Die heutige Geschichte ist wirklich sehr persönlich – und sie betrifft nicht nur mich, sondern eine meiner besten Freundinnen. Vor einiger Zeit hat sie mich gefragt, ob ich nicht einen Text über unsere Freundschaft und ihre Krankheit schreiben möchte. Denn sie hat Mukoviszidose, eine unheilbare Erbkrankheit, bei der die Stoffwechsel-Prozesse im Körper gestört sind. Die Lebenserwartung ist, je nach Schwere der Krankheit, um einiges geringer als bei „gesunden“ Menschen. Was diese Krankheit mit unserer Freundschaft macht, davon möchte ich euch heute erzählen.
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Heute geht es nicht um mich. Sondern um eine Frau, eine Leserin, die dieses Thema an mich herangetragen hat. Ich habe diesen Text schon vor einiger Zeit geschrieben, weil es mich so beschäftigte, was sie mir damals sagte. Ich war unsicher, ob er für den Blog gemacht ist, weil es eine sehr persönliche Nachricht war. Gestern hat sie sich wieder bei mir gemeldet und mir erzählt, dass sie sich gegen die Beziehung entschieden hat. Und damit für sich. Und auch für ihre Kinder, auch wenn das mancher vielleicht im ersten Moment anzweifeln mag. Deswegen ist das hier nun auch die heutige „Geschichte aus dem Leben“ für meine neue Montagsrubrik.
Ja, er ist für dich geschrieben, liebe Leserin, du wirst es wissen, wenn du dies liest (ich hoffe es zumindest). Und für all die anderen starken Frauen und Männer da draußen, die sich zerreissen zwischen dem eigenen Selbst und ihrer Rolle als Mutter, als Vater, als Partnerin, als Partner. Als Liebende und vielleicht nicht mehr Liebende. Weil die Entscheidungen im Leben, die auch unsere Kinder betreffen, immer die schwersten sind.
Für all die Schmetterlinge. Die wir waren. Die wird sind. Und immer sein werden.
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Meistens ist es uns gar nicht bewusst, wie gut es uns geht. Es sei denn, wir begegnen jemandem, der uns daran erinnert. Nicht mit Worten, sondern einfach durch die Situation. Von einer solchen mag ich heute erzählen.
Und gleichzeitig ist dies auch der Start für was Neues auf dem Blog: Montags gibt es ab sofort die „Geschichten aus dem Leben“. Gedanken zu Begegnungen, die vielleicht alltäglich erscheinen. Die es aber doch nicht sind. Fragen zu Dingen, mit denen wir uns Tag für Tag arrangieren, die uns aber doch nicht loslassen. Als Familie, als Frau, als Mann, als Mutter, also Vater, als Paar. Ein bisschen was zum Nachdenken und Innehalten zum Start in die neue Woche. So wie eben der Mann am Altglascontainer, um den es heute geht.